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RIEGEL Immobilien
Modernes Wohnhaus bei Nacht mit Lichtakzenten

Am Stück verkauft oder in Scheiben.

RIEGEL – Die Experten für Neubauprojekte

Ein Neubauprojekt lässt sich auf zwei grundsätzlich verschiedenen Wegen verkaufen: als Ganzes an einen einzigen Investor oder Einheit für Einheit an Eigennutzer und private Kapitalanleger. Beide Wege führen zum Ziel, unterscheiden sich aber erheblich bei Tempo, Aufwand und erzielbarem Gesamterlös. Von unseren Standorten in Speyer und Ludwigshafen aus ordnen wir für Bauträger und Projektentwickler ein, welcher Weg zum jeweiligen Projekt passt – und welche Käufergruppe dafür infrage kommt.

Warum RIEGEL

Globalverkauf und Einzelvertrieb im Vergleich

Wir rechnen beide Szenarien für Ihr Neubauprojekt durch: den Paketverkauf an einen Investor und den Einzelvertrieb an Eigennutzer und Kapitalanleger – mit den jeweiligen Zeit-, Aufwands- und Erlösfolgen.

Direktankauf und Investorennetzwerk

Für den Globalverkauf steht unser Netzwerk aus privaten Investoren bereit, ergänzt durch den Direktankauf durch zwei angeschlossene Investorenfirmen – für einen schnellen, verbindlichen Abschluss ohne offene Vermarktungsphase.

121.000+ Suchaufträge für den Einzelvertrieb

Für die Vermarktung jeder einzelnen Wohnung greifen wir auf über 121.000 aktive Suchaufträge in unserer Datenbank zurück, ergänzt um ImmoScout24 als Goldpartner.

Bewertung nach ImmoWertV

Für die Wertermittlung nutzen wir Vergleichswert-, Sachwert- und Ertragswertverfahren gestützt auf Gutachterausschüsse, BORIS-Bodenrichtwerte und Sprengnetter – passend zur jeweiligen Verkaufsstrategie.

Werttreiber

Globalverkauf oder Einzelvertrieb: die zentrale Weichenstellung

Bei einem Neubauprojekt mit mehreren Wohneinheiten stellt sich vor Vermarktungsbeginn eine grundlegende Frage: Wird das Projekt als Ganzes an einen einzigen Käufer verkauft (Globalverkauf, in der Branche auch als En-bloc-Verkauf bezeichnet) oder werden die Einheiten einzeln an Eigennutzer und private Kapitalanleger vertrieben? Ein Globalverkauf funktioniert über einen einzigen Kaufvertrag und einen Notartermin. Das bringt Geschwindigkeit und Planungssicherheit: Der gesamte Kaufpreis fließt zu einem Zeitpunkt, das Vermarktungs-, Zwischenfinanzierungs- und Preisrisiko für die einzelnen Wohnungen übernimmt der Käufer. Dafür verlangt dieser in aller Regel einen Abschlag gegenüber der Summe der Einzelverkaufspreise, denn er kalkuliert seinerseits mit Wiederverkaufs- oder Vermietungsrisiko, Kapitalkosten und eigener Marge.

Der Einzelvertrieb – Wohnung für Wohnung an Eigennutzer oder Kapitalanleger – erzielt in der Regel den höheren Gesamterlös, weil Endkäufer für die passende Einheit einen Aufpreis zahlen, den ein Paketkäufer nicht zahlt. Der Preis dafür: mehr Aufwand, eine längere Vermarktungsdauer über mehrere Monate, so viele Notartermine wie Einheiten und die Notwendigkeit einer eingetragenen Teilungserklärung nach WEG. Welcher Weg wirtschaftlich sinnvoller ist, hängt von der Anzahl der Einheiten, dem Kapitalbedarf des Bauträgers, der Lage und der Nachfrage nach Eigennutzung ab – eine pauschale Antwort gibt es nicht, wohl aber eine belastbare Rechnung für das jeweilige Projekt.

Persönliche Verkaufsberatung bei RIEGEL Immobilien
Verkaufsprozess

Der Aufteiler als eigene Käufergruppe

Neben klassischen Bestandshaltern – institutionellen Anlegern und Family Offices, die ein Neubauprojekt komplett kaufen und dauerhaft vermieten – tritt am Markt regelmäßig eine dritte Käufergruppe auf: der Aufteiler. Er erwirbt das Projekt ebenfalls im Ganzen, bringt es anschließend rechtlich in einzelne Eigentumswohnungen ein und verkauft oder vermietet diese danach selbst einzeln weiter. Wirtschaftlich übernimmt er damit genau den Schritt, den ein Bauträger beim direkten Einzelvertrieb sonst selbst leisten würde: die Einzelvermarktung jeder Wohnung samt dem damit verbundenen Zeit- und Zinsrisiko. Entsprechend kalkuliert der Aufteiler seinen Ankaufspreis näher an der Summe der späteren Einzelverkaufspreise als ein reiner Bestandshalter, der primär mit der laufenden Miete und dem Ertragswertverfahren rechnet – verlangt dafür aber, wie jeder Paketkäufer, einen Abschlag gegenüber dem theoretischen Einzelvertriebserlös.

Für einen Bauträger kann der Verkauf an einen Aufteiler deshalb ein Mittelweg sein: die Geschwindigkeit eines Globalverkaufs bei einer Preislogik, die näher am Einzelvertrieb liegt als bei einem reinen Bestandshalter. Welche der drei Käufergruppen – Bestandshalter, Aufteiler oder institutioneller Forward-Investor – für ein konkretes Projekt realistisch infrage kommt, hängt von Projektgröße, Lage, Mietniveau und dem geplanten Fertigstellungstermin ab. Für die Ansprache passender Käufer nutzen wir unser Netzwerk aus privaten Investoren sowie unser Banken- und Gutachternetzwerk für die begleitende Wertermittlung.

Eigentümer prüft Objektunterlagen am Tablet
Im Detail

Forward Deals, Bewertung und Ablauf bei Neubauprojekten

Bei Neubauprojekten, die von Beginn an als Mietobjekt konzipiert sind, kommt häufig ein sogenannter Forward Deal (Forward Sale oder Forward Funding) zustande: Ein institutioneller Investor kauft das Projekt bereits vor oder während der Bauphase, oft auf Basis eines vertraglich fixierten Ertragswerts zum geplanten Fertigstellungstermin. Für den Bauträger bedeutet das Kapitalsicherheit während der Bauzeit, für den Investor ein frühzeitig gesichertes Objekt. Für die Bewertung von Neubauprojekten setzen wir je nach Verkaufsszenario unterschiedliche Verfahren nach ImmoWertV an: das Ertragswertverfahren für die Einschätzung aus Investorensicht auf Basis von Mieten, Bewirtschaftungskosten und Marktrendite, das Vergleichswertverfahren für die Einzelvermarktung auf Basis vergleichbarer Neubau-Eigentumswohnungen in Speyer, Ludwigshafen und der jeweiligen Lage, gestützt auf Daten der Gutachterausschüsse, BORIS-Bodenrichtwerte und Sprengnetter.

Bei der Vermarktungsdauer gilt: Ein Globalverkauf lässt sich bei einem passenden Käufer innerhalb weniger Wochen abschließen, ein vollständiger Einzelvertrieb über viele Einheiten läuft dagegen sequenziell und kann sich über mehrere Monate erstrecken – vergleichbar der für Einzelobjekte üblichen Vermarktungsdauer von durchschnittlich rund 14 Wochen bei realistischer Preisgestaltung, multipliziert über den Verkaufszeitraum aller Einheiten. Eigentümer erhalten dabei wöchentliches Reporting zum Stand der Vermarktung, unabhängig davon, welcher Weg gewählt wird.

Beratung in einer hochwertigen Wohnung
Kundenstimmen
Der Hausverkauf mit RIEGEL Immobilien Speyer war dank Frau Redmann ein voller Erfolg! Ihr außergewöhnliches Engagement und ihre hervorragende Organisation haben den gesamten Verkaufsprozess reibungslos gemacht.
golocal-Kundegolocal
678 Bewertungenauf Google, ImmoScout24, Trustpilot& Co.

Wir vermarkten

Globalverkauf an InvestorenEinzelvertrieb von EigentumswohnungenEn-bloc-Verkauf von NeubauprojektenForward Deal / Forward SaleAufteiler als KäufergruppeWohnanlagen im NeubauMehrfamilienhäuser im NeubauBauträgerprojekteRestquoten-VermarktungOff-Market-Verkauf von NeubauprojektenVermarktung während der BauphaseNeubau-Eigentumswohnungen einzeln verkaufen

Häufige Fragen von Eigentümern

Was bringt insgesamt mehr Geld – der Verkauf an einen Investor oder der Einzelvertrieb?

Pauschal lässt sich das nicht beantworten. Der Einzelvertrieb erzielt in der Regel die höhere Summe, weil Eigennutzer und private Kapitalanleger für die passende Einheit einen Aufpreis zahlen, den ein Paketkäufer nicht zahlt. Der Globalverkauf ist dafür schneller, planbarer und mit deutlich weniger Aufwand verbunden, da der Käufer das Vermarktungs- und Zeitrisiko der einzelnen Wohnungen übernimmt. Welcher Weg im konkreten Fall wirtschaftlich sinnvoller ist, hängt von Einheitenzahl, Lage, Nachfrage und dem Kapitalbedarf des Verkäufers ab und lässt sich erst nach Prüfung des jeweiligen Projekts seriös einschätzen.

Was genau ist ein Aufteiler und wie unterscheidet er sich von einem Bestandshalter?

Ein Aufteiler kauft ein Neubauprojekt oder Bestandsgebäude vollständig, lässt es über eine notariell beurkundete Teilungserklärung ins Grundbuch als einzelne Eigentumswohnungen eintragen und vermarktet oder vermietet diese anschließend selbst einzeln. Rechtlich entsteht damit aus einem einzigen Grundstück eine Vielzahl separat handelbarer Einheiten mit eigenem Grundbuchblatt und Miteigentumsanteil. Von einem klassischen Bestandshalter unterscheidet ihn vor allem die Absicht: Der Bestandshalter hält das Gebäude dauerhaft als Mietobjekt, der Aufteiler kalkuliert von vornherein mit dem Weiterverkauf oder der Weitervermietung einzelner Wohnungen.

Was ist ein Forward Deal und für welche Neubauprojekte kommt er infrage?

Bei einem Forward Deal (auch Forward Sale oder Forward Funding) kauft ein institutioneller Investor ein Neubauprojekt bereits vor oder während der Bauphase, meist auf Basis eines vertraglich vereinbarten Ertragswerts zum geplanten Fertigstellungstermin. Das kommt vor allem bei Projekten infrage, die von Beginn an als Mietobjekt konzipiert sind, etwa größere Wohnanlagen für institutionelle Bestandshalter. Für den Bauträger bedeutet das Kapitalsicherheit während der Bauzeit, für den Investor ein frühzeitig gesichertes Objekt zu einem festgelegten Preis.

Wie lange dauert der Verkauf eines kompletten Neubauprojekts im Vergleich zum Einzelvertrieb?

Ein Globalverkauf an einen passenden Investor lässt sich, sobald Preis und Konditionen verhandelt sind, oft innerhalb weniger Wochen über einen einzigen Notartermin abschließen. Der Einzelvertrieb läuft dagegen sequenziell über mehrere Notartermine und kann sich – je nach Einheitenzahl und Nachfrage – über mehrere Monate erstrecken. Als Orientierungswert für ein einzelnes Objekt bei realistischer Preisgestaltung gelten rund 14 Wochen bis zum notariellen Kaufvertrag; bei mehreren Einheiten addiert beziehungsweise überlappt sich dieser Zeitraum über den gesamten Vermarktungsverlauf.

Muss eine Teilungserklärung vorliegen, bevor einzeln verkauft werden kann?

Ja. Um Wohnungen einzeln zu verkaufen, muss das Gebäude über eine im Grundbuch vollzogene Teilungserklärung nach dem Wohnungseigentumsgesetz in einzelne Eigentumswohnungen aufgeteilt sein. Liegt diese noch nicht vor, ist ihre notarielle Erstellung und die anschließende Eintragung im Grundbuch ein notwendiger Schritt vor Beginn des Einzelvertriebs. Je nach Grundbuchamt und Projektumfang nimmt dieser Vorgang üblicherweise mehrere Wochen bis Monate in Anspruch.

Lässt sich ein Teil der Einheiten einzeln verkaufen und der Rest als Paket?

Ja, das ist eine übliche Strategie in der Praxis. Häufig werden zunächst die gefragtesten Einheiten einzeln vermarktet, während eine verbleibende Restquote – etwa weniger nachgefragte Grundrisse oder Lagen im Gebäude – anschließend gebündelt an einen Investor oder Aufteiler verkauft wird. Diese Kombination kann sinnvoll sein, um Kapital freizusetzen, ohne auf den höheren Einzelvertriebspreis der nachgefragten Einheiten zu verzichten.

Wir suchen laufend

Sie planen den Verkauf eines Neubauprojekts und möchten wissen, ob ein Globalverkauf an einen Investor oder der Einzelvertrieb an Eigennutzer und Kapitalanleger zu Ihrem Projekt passt? Wir ordnen beide Wege ein und stellen den Kontakt zu passenden Käufern her.

Häufig können wir passende Kaufinteressenten schon vor der öffentlichen Vermarktung ansprechen — sprechen Sie uns unverbindlich an.

Weitere Spezialisierungen

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