
Der Preis steht im Bebauungsplan.
RIEGEL – Die Experten für Bauträgergrundstücke
Ein Bauträgergrundstück ist mehr als eine Fläche mit Quadratmeterzahl: Sein Wert entsteht aus dem, was ein Bauträger darauf bauen darf und wirtschaftlich verkaufen kann. Baurecht, Geschossflächenzahl (GFZ) und Dichte entscheiden über den Preis oft stärker als die reine Grundstücksgröße oder ein pauschaler Bodenrichtwert. Wir ordnen Ihr Grundstück in die Rechenlogik ein, die Bauträger und Projektentwickler tatsächlich anwenden, und bringen es über unser Netzwerk aus privaten Investoren, Projektentwicklern, Banken und Gutachtern gezielt vor die richtige Käuferschaft – in der Metropolregion Rhein-Neckar und bundesweit.
Warum RIEGEL
Bewertung nach Bauträger-Logik
Wir ermitteln den Wert nicht nur über Vergleichswert- und Bodenrichtwertdaten, sondern denken die Rechnung mit, die ein Bauträger tatsächlich aufmacht: realisierbare Geschossfläche minus Baukosten, Nebenkosten und Gewinnmarge. Grundlage sind die ImmoWertV-Verfahren mit Gutachterausschüssen, BORIS und Sprengnetter – kombiniert mit über 40 Jahren Immobilienerfahrung im Team.
Zugang zum Bauträger-Netzwerk
Über unser Netzwerk aus privaten Investoren, Projektentwicklern, Banken und Gutachtern erreichen wir gezielt Käufer, die Grundstücke tatsächlich für eigene Bauvorhaben kalkulieren – ergänzt um mehr als 121.000 Suchaufträge in der eigenen Datenbank.
Direktankauf möglich
Für größere Flächen und Wohnanlagen können zwei angeschlossene Investorenfirmen selbst als Käufer auftreten – für den eigenen Bestand oder die eigene Projektentwicklung, ohne den Umweg über eine offene Vermarktung.
Banken- und Gutachternetzwerk
Unser Netzwerk aus Banken und Gutachtern hilft, Baurecht, Erschließungsstand und Finanzierungsfähigkeit der Käuferseite frühzeitig einzuordnen – wichtig, weil bei Bauträgergrundstücken die Rechtssicherheit über den erzielbaren Preis mitentscheidet.
Wie ein Bauträger den Grundstückswert berechnet
Für ein normales Baugrundstück ist der Bodenrichtwert oft ein brauchbarer erster Anhaltspunkt. Bei einem Bauträgergrundstück rechnet die Käuferseite anders. Ein Bauträger kalkuliert vom Ende her: Er schätzt den Verkaufserlös der fertigen Wohnungen oder Gewerbeeinheiten, zieht davon Baukosten, Baunebenkosten, Erschließungskosten, Vertriebs- und Finanzierungskosten sowie eine kalkulierte Gewinn- und Risikomarge ab – was übrig bleibt, ist der Betrag, den er für das Grundstück zahlen kann.
Dieser sogenannte Residualwert hängt in erster Linie davon ab, wie viel Geschossfläche auf dem Grundstück tatsächlich genehmigungsfähig ist – deutlich stärker als von der reinen Grundstücksgröße, auch wenn Baukosten, Zinsniveau und Marktlage in dieselbe Rechnung einfließen. Zwei gleich große Flächen können deshalb sehr unterschiedliche Preise erzielen. Wir ordnen Ihr Grundstück in diese Logik ein und ergänzen die formalen ImmoWertV-Verfahren – Vergleichswert-, Sachwert- und Ertragswertverfahren mit Daten der Gutachterausschüsse, BORIS und Sprengnetter – um die Marktkenntnis, wie Bauträger und Projektentwickler tatsächlich rechnen, bevor sie ein Gebot abgeben.

Baurecht, GFZ und Dichte: der eigentliche Werttreiber
Ob ein Grundstück im Geltungsbereich eines rechtskräftigen Bebauungsplans liegt, im unbeplanten Innenbereich nach § 34 BauGB einzuordnen ist oder im Außenbereich nach § 35 BauGB, verändert die Kalkulation eines Bauträgers grundlegend. Entscheidend sind Art und Maß der baulichen Nutzung: Die Geschossflächenzahl (GFZ) und die Grundflächenzahl (GRZ) legen fest, wie viel Wohn- oder Nutzfläche auf welcher Grundfläche entstehen darf, die zulässige Geschosszahl bestimmt zusätzlich, wie viele Einheiten sich realisieren lassen.
Auch Stellplatzschlüssel, Erschließungszustand, mögliche Altlasten oder Baugrundrisiken und – bei älteren Bestandsobjekten auf dem Grundstück – Denkmalschutz fließen in die Kalkulation ein und wirken sich unmittelbar auf den Preis aus, den ein Bauträger anbieten kann. Für Eigentümer bedeutet das: Wer sein Grundstück verkaufen will, profitiert davon, den Baurecht-Status frühzeitig zu klären – im Zweifel über eine Bauvoranfrage bei der zuständigen Bauaufsicht – statt sich allein auf die reine Grundstücksfläche oder einen pauschalen Quadratmeterpreis zu verlassen.

Verkaufsprozess bei Bauträgergrundstücken: anderer Käuferkreis, andere Prüfung
Ein Bauträgergrundstück wird nicht an denselben Käuferkreis vermarktet wie ein Einfamilienhausgrundstück. Käufer sind in erster Linie Bauträger und Projektentwickler unterschiedlicher Größe sowie private Investoren, die eine Fläche nach eigener Kalkulation prüfen und in der Regel zügig entscheiden können, wenn Baurecht und Kennzahlen stimmen – teils ergänzt um Family Offices und institutionelle Anleger, die für die eigene Projektentwicklung ankaufen. 000 Suchaufträgen lassen sich passende Käufer häufig ansprechen, bevor ein Grundstück öffentlich gelistet wird – auf Wunsch diskret. Bei größeren Flächen prüfen zusätzlich zwei angeschlossene Investorenfirmen einen möglichen Direktankauf.
Vor dem Notartermin klären wir mit ernsthaften Interessenten offene Fragen zu Baurecht, Erschließungsstand und Finanzierungskonzept, damit spät auftretende Unklarheiten den Termin nicht gefährden. Besichtigungen finden einzeln statt, nicht als Massentermin, damit ernsthafte Interessenten das Grundstück und die Baurecht-Unterlagen in Ruhe prüfen können. Eigentümer erhalten mindestens einmal wöchentlich eine Rückmeldung zum Stand der Vermarktung, sodass jederzeit nachvollziehbar bleibt, welche Käufer eine Fläche geprüft haben und woran eine Entscheidung hängt.

Aktuelle Mandate
Alle Objekte ansehen
Bauen, wo andere wohnen möchten – attraktive Baulücke in Harthausen

Attraktiver, 1.511 m² großer Bauplatz mit zwei Garagen

101.000 € unter dem Verkehrsgutachten, 800 m² großes Grundstück für DHH oder EFH
Der Hausverkauf mit RIEGEL Immobilien Speyer war dank Frau Redmann ein voller Erfolg! Ihr außergewöhnliches Engagement und ihre hervorragende Organisation haben den gesamten Verkaufsprozess reibungslos gemacht.
Wir haben unsere Wohnung sehr schnell verkaufen können. Die Betreuung war von Anfang an sehr freundlich, kompetent.
Wir vermarkten
Häufige Fragen von Eigentümern
Reicht der Bodenrichtwert, um den Preis meines Grundstücks für einen Bauträger festzulegen?
Nein. Der Bodenrichtwert bildet einen durchschnittlichen Lagewert ab und ist ein Baustein der Wertermittlung, aber kein Angebotspreis. Ein Bauträger rechnet über den Residualwert: erwarteter Verkaufserlös der fertigen Einheiten minus Bau-, Neben-, Vertriebs- und Finanzierungskosten sowie Gewinnmarge. Wie viel Geschossfläche tatsächlich genehmigt wird, beeinflusst den Preis oft stärker als die reine Grundstücksgröße oder der Bodenrichtwert.
Mein Grundstück hat noch keinen Bebauungsplan – kann ich es trotzdem als Bauträgergrundstück verkaufen?
Ja. Auch Flächen im unbeplanten Innenbereich nach § 34 BauGB oder mit realistischer Aussicht auf eine Änderung des Bebauungsplans lassen sich vermarkten, sofern der Baurecht-Status transparent kommuniziert wird. In solchen Fällen ist häufig eine Bauvoranfrage sinnvoll, um Art und Maß der zulässigen Nutzung vorab klären zu lassen, bevor Kaufinteressenten verbindlich kalkulieren.
Wer kauft ein Bauträgergrundstück – nur große Baukonzerne?
Nein. Käufer sind Bauträger und Projektentwickler unterschiedlicher Größe, daneben auch private Investoren, Family Offices und institutionelle Anleger, die eine Fläche für eine eigene Projektentwicklung erwerben. Bei größeren Grundstücken kommen zusätzlich zwei an RIEGEL angeschlossene Investorenfirmen als möglicher Direktkäufer in Frage.
Wie lange dauert der Verkauf eines Bauträgergrundstücks bis zum Notartermin?
Bei realistischer Preisstrategie liegt die durchschnittliche Vermarktungsdauer bei rund 14 Wochen. Bei Grundstücken mit offenen Baurecht-Fragen kann sich die Phase davor verlängern, weil Kaufinteressenten Geschossfläche, GFZ und Erschließung erst prüfen, bevor sie ein Gebot abgeben – eine belastbare Unterlagenlage von Anfang an verkürzt diese Prüfphase.
Welche Unterlagen brauche ich, bevor ich mein Grundstück anbiete?
Hilfreich sind unter anderem der aktuelle Grundbuchauszug, ein Lageplan, vorhandene Auszüge aus dem Bebauungsplan oder Angaben zum Stand nach § 34 BauGB, Erschließungsnachweise sowie Informationen zu eventuellen Altlasten. Fehlen einzelne Unterlagen, unterstützen wir bei der Beschaffung, bevor die Fläche an geeignete Bauträger und Investoren herangetragen wird.
Verkauft RIEGEL mein Grundstück öffentlich oder diskret?
Beides ist möglich. Über die eigene Datenbank mit mehr als 121.000 aktiven Suchaufträgen lassen sich passende Bauträger und Investoren häufig gezielt und off-market ansprechen, bevor eine Fläche öffentlich gelistet wird. Auf Wunsch wählen wir zusätzlich eine breitere Vermarktung, etwa über ImmobilienScout24 als Goldpartner.
Für unsere angeschlossenen Investorenfirmen, Bauträger und Projektentwickler aus unserem Netzwerk suchen wir laufend Bauträgergrundstücke mit Baurecht oder realistischem Entwicklungspotenzial in der Metropolregion Rhein-Neckar und bundesweit – von der Nachverdichtungsfläche bis zum größeren Areal für Geschosswohnungsbau.
Häufig können wir passende Kaufinteressenten schon vor der öffentlichen Vermarktung ansprechen — sprechen Sie uns unverbindlich an.
