
Verkauft, aber nicht verraten.
RIEGEL – Die Experten für Produktionsimmobilien
Eine Produktionsimmobilie zu verkaufen, während in den Hallen weiter gefertigt wird, ist ein anderer Prozess als der Verkauf einer leerstehenden Gewerbefläche. Belegschaft, Kunden und Lieferanten sollen von einem Verkauf im Regelfall erst dann erfahren, wenn der Eigentümer es für richtig hält – und häufig soll der Betrieb am Standort ohnehin weiterlaufen, während lediglich das gebundene Kapital freigesetzt wird. Wir begleiten den Verkauf von Produktionshallen, Fertigungsstätten und Betriebsgrundstücken in der Metropolregion Rhein-Neckar diskret und mit direkter Ansprache passender Käufer aus unserem Investoren-Netzwerk – mit Sale-and-Lease-Back als einer von mehreren Optionen, wenn die Produktion am Standort fortgesetzt werden soll.
Warum RIEGEL
Diskretion hat Priorität
Wer im laufenden Betrieb verkauft, entscheidet selbst, wann Belegschaft und Geschäftspartner davon erfahren. Bis dahin vermarkten wir anonymisiert, prüfen Interessenten persönlich vor und begleiten jede Besichtigung einzeln – terminlich abgestimmt auf Ihren Betriebsablauf.
Sale-and-Lease-Back als Option
Sie verkaufen die Immobilie und mieten sie im gleichen Zug langfristig zurück – Produktion und Betriebsablauf bleiben am Standort unverändert. Das freigesetzte Kapital steht für Investitionen, eine Nachfolgeregelung oder den Abbau von Verbindlichkeiten zur Verfügung.
Direktankauf möglich
Für größere Produktionsimmobilien treten zwei mit uns verbundene Investorenfirmen selbst als Käufer auf. Das kann eine öffentliche Vermarktung überflüssig machen und ist gerade dann eine Option, wenn Diskretion und Tempo im Vordergrund stehen.
Bewertung nach ImmoWertV
Produktionsimmobilien bewerten wir nach den anerkannten Verfahren der Immobilienwertermittlungsverordnung – je nach Objekt Vergleichswert-, Sachwert- oder Ertragswertverfahren – gestützt auf Daten der Gutachterausschüsse, BORIS-Bodenrichtwerte und Sprengnetter-Marktdaten.
Verkauf im laufenden Betrieb: Warum Diskretion kein Extra ist
Bei einer Produktionsimmobilie im laufenden Betrieb steht mehr auf dem Spiel als bei einer leerstehenden Halle: Mitarbeiter fragen sich bei vorzeitig bekannt gewordenen Verkaufsplänen, ob ihr Arbeitsplatz sicher ist, Kunden und Lieferanten könnten Lieferfähigkeit oder Kontinuität infrage stellen, und Wettbewerber erhalten unter Umständen Einblick in interne Zahlen. Deshalb beginnt die Vermarktung anonymisiert – ohne Firmennamen, Adresse oder erkennbare Produktdetails im ersten Exposé. Vertiefte Unterlagen erhalten Interessenten erst nach persönlicher Vorqualifizierung und, wo sinnvoll, nach einer Vertraulichkeitsvereinbarung. 000 aktiven Suchaufträgen lassen sich passende Käufer häufig direkt und außerhalb der öffentlichen Vermarktung ansprechen, bevor eine Immobilie überhaupt öffentlich gelistet wird.
Besichtigungen führen wir einzeln durch und stimmen Termine so ab, dass sie sich unauffällig in den Betriebsalltag einfügen. Während der gesamten Vermarktung erhalten Sie ein wöchentliches Reporting zu Anfragen, Besichtigungen und Interessenten-Feedback, sodass Sie den Prozess steuern können, ohne selbst ständig ansprechbar sein zu müssen. Wann und in welcher Form Sie Ihre Belegschaft informieren, bleibt dabei durchgehend Ihre Entscheidung – wir sorgen dafür, dass der externe Informationsfluss bis dahin kontrolliert bleibt.

Sale-and-Lease-Back: Liquidität heben, ohne den Betrieb zu verlegen
Beim Sale-and-Lease-Back verkauft der Eigentümer Grundstück und Halle an einen Investor und mietet sie im gleichen Zug langfristig zurück – die Produktion läuft am gewohnten Standort unverändert weiter. Für Unternehmer ist das relevant, wenn Kapital, das im eigengenutzten Betriebsgrundstück gebunden ist, für Investitionen in Maschinen und Anlagen, für eine Nachfolgeregelung oder für den Abbau von Verbindlichkeiten benötigt wird, ohne dass deshalb der Standort aufgegeben werden soll. Auf Käuferseite sind solche Objekte vor allem für institutionelle Anleger, Family Offices und Projektentwickler interessant, die einen langfristigen Mietvertrag mit planbarem Cashflow suchen.
Entsprechend rückt bei der Bewertung dieser Konstellation das Ertragswertverfahren stärker in den Vordergrund als bei einer klassischen Eigennutzer-Immobilie: Der erzielbare Kaufpreis hängt maßgeblich von der vereinbarten Miethöhe, der Vertragslaufzeit, etwaigen Verlängerungsoptionen und der Bonität des Mieters ab – also des verkaufenden Unternehmens selbst. Für Verkäufer ist deshalb wichtig, die Miete von Beginn an marktüblich anzusetzen: Nur so bleibt sowohl die Bewertung des Käufers als auch dessen Anschlussfinanzierung tragfähig, und nur so lässt sich der Kaufpreis am Ende auch tatsächlich durchsetzen.

Bewertungslogik und Käufergruppen bei Produktionsimmobilien
Der wichtigste Werttreiber bei Produktionsimmobilien ist die Drittverwendungsfähigkeit: Lässt sich eine Halle mit vertretbarem Aufwand auch für andere Branchen nutzen, bleibt der Kreis möglicher Käufer groß und der Wert vergleichsweise stabil. Hochspezialisierte Bauten – etwa mit Kranbahnen, hohen Bodenlasten, Reinräumen, besonderen Abluft- oder Kühlanlagen oder Lagerflächen für Gefahrstoffe – verengen diesen Kreis, weshalb neben dem Vergleichswertverfahren häufig das Sachwertverfahren nach ImmoWertV die tragende Rolle übernimmt, gestützt auf Kaufpreissammlungen der Gutachterausschüsse, BORIS-Bodenrichtwerte und Marktdaten von Sprengnetter. Hinzu kommen Themen, die bei Wohnimmobilien keine Rolle spielen: mögliche Altlasten aus der historischen Nutzung des Grundstücks, die Übertragbarkeit bestehender Genehmigungen etwa im Emissionsschutzrecht sowie der bauliche Zustand von Bodenplatten, Statik und Gebäudetechnik.
Über unser Banken- und Gutachter-Netzwerk lassen sich solche Fragen häufig frühzeitig einordnen, bevor sie im laufenden Verkaufsprozess zum Verzögerungsfaktor werden. Als Käufer treten bei Produktionsimmobilien unterschiedliche Gruppen auf: private Investoren und Family Offices, institutionelle Anleger mit Fokus auf langfristige Mieteinnahmen, Projektentwickler mit Blick auf eine Umnutzung des Grundstücks sowie expandierende Unternehmen aus der Industrie, die selbst produzieren wollen. Welche Zielgruppe am Ende den Zuschlag erhält, hängt von Lage, Bauweise und davon ab, ob die Immobilie leer oder im Zuge eines Sale-and-Lease-Back mit bestehendem Mietvertrag verkauft wird.

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Der Hausverkauf mit RIEGEL Immobilien Speyer war dank Frau Redmann ein voller Erfolg! Ihr außergewöhnliches Engagement und ihre hervorragende Organisation haben den gesamten Verkaufsprozess reibungslos gemacht.
Wir haben unsere Wohnung sehr schnell verkaufen können. Die Betreuung war von Anfang an sehr freundlich, kompetent.
Wir vermarkten
Häufige Fragen von Eigentümern
Wie verhindern Sie, dass meine Belegschaft vor dem geplanten Zeitpunkt vom Verkauf erfährt?
Kein Interessent erhält zu Beginn Firmennamen, Adresse oder erkennbare Produktdetails – das erste Exposé bleibt anonymisiert. Erst nach einer persönlichen Vorqualifizierung und, wo es die Situation erfordert, einer unterschriebenen Vertraulichkeitsvereinbarung geben wir vertiefte Unterlagen heraus. Besichtigungen führen wir einzeln durch und stimmen den Termin so mit Ihnen ab, dass er sich unauffällig in den Betriebsalltag einfügt. Ob, wann und wie Sie Ihre Belegschaft informieren, bestimmen ausschließlich Sie.
Was genau ist Sale-and-Lease-Back und für wen eignet sich das?
Beim Sale-and-Lease-Back verkaufen Sie Immobilie und Grundstück und bleiben im gleichen Schritt als Mieter am Standort – der Betrieb läuft ohne Unterbrechung weiter. Sinnvoll ist das vor allem, wenn Kapital gebraucht wird, das sonst im Betriebsgrundstück gebunden bliebe, etwa für neue Maschinen, eine anstehende Nachfolge oder um Verbindlichkeiten zurückzuführen. Auf Käuferseite ist entscheidend, dass die vereinbarte Miete von Beginn an marktüblich ist – davon hängt ab, ob sich für den Käufer ein tragfähiges Investment ergibt und die Finanzierung stabil bleibt.
Wie wird eine sehr speziell gebaute Produktionshalle bewertet – etwa mit Kranbahn, Reinraum oder Sonderstatik?
Neben dem Vergleichswertverfahren rückt bei stark spezialisierten Bauten vor allem das Sachwertverfahren nach ImmoWertV in den Vordergrund, da vergleichbare Verkäufe selten sind. Entscheidend ist zusätzlich die Drittverwendungsfähigkeit: Je leichter sich die Halle für andere Nutzungen umbauen lässt, desto größer der Kreis möglicher Käufer und desto stabiler der Wert. Hochspezialisierte Anlagen wie Reinräume oder eine ungewöhnliche Sonderstatik verengen diesen Kreis und wirken sich entsprechend auf die Bewertung aus.
Kann RIEGEL meine Produktionsimmobilie auch direkt ankaufen, ohne öffentliche Vermarktung?
Ja, für größere Objekte ist das möglich. Zwei mit uns verbundene Investorenfirmen können selbst als Käufer auftreten – etwa für den eigenen Bestand oder zur Weiterentwicklung des Grundstücks. Das ist eine Alternative zur klassischen Vermarktung mit Exposé und Interessentenansprache und bietet sich besonders an, wenn Tempo und ein möglichst kleiner Kreis an Mitwissern wichtiger sind als der letzte erzielbare Euro am Kaufpreis.
Wie lange dauert der Verkauf einer Produktionsimmobilie im laufenden Betrieb üblicherweise?
Bei realistischer Preisfindung liegt die durchschnittliche Vermarktungsdauer über alle von uns begleiteten Immobilien bei rund 14 Wochen bis zum notariellen Kaufvertrag. Bei Produktionsimmobilien im laufenden Betrieb kommt die Zeit für eine sorgfältig gestaffelte, diskrete Käuferansprache hinzu, da nicht jeder Interessent von Beginn an vollständige Informationen erhält. Ein realistischer Angebotspreis bleibt auch hier die wichtigste Stellschraube für eine zügige Abwicklung.
Was bedeutet es für den Verkauf, wenn auf dem Grundstück Altlasten aus früherer Nutzung möglich sind?
Bei Produktionsgrundstücken mit langer gewerblicher Nutzung sind Altlasten im Boden oder Grundwasser ein Thema, das Käufer und deren Finanzierer frühzeitig prüfen. Ein bestehender Altlastenverdacht oder ein Eintrag im Altlastenkataster macht einen Verkauf nicht automatisch unmöglich, wirkt sich aber auf den Kreis der Käufer, auf die Vertragsgestaltung – etwa Haftungsfragen und Preisabschläge – und mitunter auf die Finanzierbarkeit aus. Über unser Banken- und Gutachter-Netzwerk lassen sich solche Fragen häufig schon vor der Vermarktung einordnen, sodass sie im Verkaufsprozess nicht überraschend auftauchen.
Für unser Investoren-Netzwerk suchen wir laufend Produktionshallen, Fertigungsstätten und Betriebsgrundstücke in der Metropolregion Rhein-Neckar – auch als Sale-and-Lease-Back-Objekt mit bestehendem Mietvertrag.
Häufig können wir passende Kaufinteressenten schon vor der öffentlichen Vermarktung ansprechen — sprechen Sie uns unverbindlich an.
