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RIEGEL Immobilien
Aufbereitete Objektunterlagen und Grundrisse

Anker hält. Mix bewegt.

RIEGEL – Die Experten für Einkaufszentren

Ein Einkaufszentrum verkauft sich nicht wie eine Eigentumswohnung oder ein klassisches Mehrfamilienhaus. Sein Wert entsteht aus dem Zusammenspiel vieler Mietverträge, der Qualität des Mietermix, der Professionalität des Center-Managements und der Frage, wie viel ungenutztes Potenzial in Leerstand oder veraltetem Flächenzuschnitt steckt. Für Eigentümer in der Metropolregion Rhein-Neckar und bundesweit begleiten wir den Verkauf solcher Objekte – von der Bewertung nach dem Ertragswertverfahren bis zur Ansprache institutioneller Käufer, Family Offices und Projektentwickler, die genau wissen, wie sie ein Center weiterentwickeln.

Warum RIEGEL

Bewertung mit Blick auf den Mietermix

Bei Einkaufszentren bestimmt nicht allein die Fläche den Wert, sondern die Struktur der Mieteinnahmen: Restlaufzeiten der Mietverträge, Bonität der Mieter, Ankermieter gegenüber Nebenmietern und die Flächenproduktivität. Wir bewerten nach ImmoWertV mit dem Ertragswertverfahren als methodischer Grundlage, ergänzt um Vergleichs- und Sachwertansätze, Daten der Gutachterausschüsse, BORIS und Sprengnetter.

Netzwerk bis in die institutionelle Käuferebene

Käufer von Einkaufszentren sind selten Privatpersonen. Über unser Netzwerk aus privaten Investoren, Family Offices, institutionellen Anlegern und Projektentwicklern sprechen wir die Käuferkreise an, die Center-Immobilien tatsächlich erwerben. Bei größeren Objekten kommt zusätzlich der Direktankauf durch unsere zwei angeschlossenen Investorenfirmen in Betracht, die dann selbst als Käufer auftreten. RIEGEL selbst ist seit über 20 Jahren am Markt, im Team stecken über 40 Jahre Immobilienerfahrung, mit Standorten in Speyer und Ludwigshafen.

Repositionierung als Chance kommunizieren

Leerstand, ein auslaufender Hauptmietvertrag oder ein Mietermix, der nicht mehr zur Lage passt, wirkt auf den ersten Blick wie ein Makel. Für die richtige Käufergruppe – Projektentwickler und Investoren mit Erfahrung in der Neuausrichtung solcher Objekte – ist genau das ein Argument. Wir positionieren solche Objekte entsprechend in der Vermarktung und sprechen diese Käufer direkt an.

Struktur für ein komplexes Mandat

Mehrere Mietverträge, Nebenkostenabrechnungen, Center-Management-Unterlagen, Bonitätsprüfungen und ein größerer Kreis an Beteiligten machen den Verkauf eines Einkaufszentrums aufwendiger als den einer Einzelimmobilie. Wir begleiten den Prozess mit festem Ansprechpartner, wöchentlichem Reporting und Einzelbesichtigungen statt Massenterminen.

Werttreiber

Wie sich der Wert eines Einkaufszentrums tatsächlich zusammensetzt

Bei einer Eigentumswohnung lässt sich der Wert weitgehend über Vergleichspreise pro Quadratmeter herleiten. Bei einem Einkaufszentrum funktioniert das nicht, weil der wirtschaftliche Wert überwiegend aus den Mieteinnahmen und deren Nachhaltigkeit entsteht. Maßgeblich sind nach dem Ertragswertverfahren der ImmoWertV unter anderem die Restlaufzeiten der bestehenden Mietverträge (die gewichtete Restlaufzeit, häufig als WALT bezeichnet), die Bonität der einzelnen Mieter, das Verhältnis von Ankermietern zu kleineren Nebenmietern, die Flächenproduktivität je Mieter und die aktuelle Leerstandsquote.

Ein Center mit einem Lebensmittel-Vollsortimenter oder Drogeriemarkt als Ankermieter und langfristig gebundenen, bonitätsstarken Fachmärkten wird anders bewertet als ein Objekt mit auslaufenden Verträgen und wechselndem Kleinmieterbesatz. Auch die Frage, ob Mietverträge fix oder mit Umsatzmietenanteil ausgestaltet sind, fließt ein, ebenso Instandhaltungsstau und energetischer Zustand der Gebäudetechnik. Wir stützen unsere Einschätzung auf Vergleichswert-, Sach- und Ertragswertverfahren nach ImmoWertV, Daten der Gutachterausschüsse, Bodenrichtwerte über BORIS sowie Marktdaten von Sprengnetter – kombiniert mit einer persönlichen Besichtigung, da sich Bausubstanz, Modernisierungsstand und Nutzungsqualität nicht aus Unterlagen allein beurteilen lassen.

Eigentümer in einer modernen Wohnung
Verkaufsprozess

Center-Management und Mietermix: der eigentliche Werttreiber

Ein Einkaufszentrum ist kein statisches Gebäude, sondern ein aktiv gesteuertes Geschäftsmodell. Ob ein Center seinen Wert hält oder verliert, entscheidet sich häufig weniger am Baujahr als am Center-Management: Wie konsequent wird der Mietermix an Kaufkraft und Frequenz im Einzugsgebiet angepasst, wie schnell werden frei werdende Flächen nachvermietet, wie professionell wird das technische Facility Management organisiert. Für Käufer ist das Center-Management deshalb ein zentraler Prüfpunkt – und für Verkäufer ein Argument, das über den reinen Zahlenwert hinausgeht.

Das gilt besonders für Objekte mit Entwicklungspotenzial: Ein Center mit veraltetem Mietermix, ungenutzten Randflächen oder Leerstand nach dem Auszug eines Hauptmieters ist für einen klassischen Bestandshalter oft unattraktiv, für einen Projektentwickler oder einen auf Repositionierung spezialisierten Investor dagegen eine echte Gelegenheit – etwa zur Umnutzung von Teilflächen, zur Neuausrichtung auf Nahversorgung und Dienstleistung oder zur Verdichtung mit zusätzlicher Nutzung. Entscheidend für den Verkaufserfolg ist, das Objekt bei genau dieser Käufergruppe zu platzieren, statt es unspezifisch am gesamten Markt anzubieten.

Eigentümerpaar prüft den Vermarktungsstand
Im Detail

Der Verkaufsprozess: mehr Beteiligte, mehr Prüfung, mehr Zeit

Der Verkauf eines Einkaufszentrums unterscheidet sich vom Verkauf einer Einzelimmobilie vor allem im Umfang der Prüfung. Kaufinteressenten verlangen üblicherweise Einsicht in sämtliche Mietverträge, Nebenkostenabrechnungen der letzten Jahre, Aufstellungen zur Flächenproduktivität, Unterlagen zum technischen Zustand und häufig auch Berichte des Center-Managements. Bei mehreren Mietparteien steigt zugleich der Koordinationsaufwand: Besichtigungen müssen mit laufendem Betrieb abgestimmt werden, ohne dass Mieter vorzeitig von einem möglichen Verkauf erfahren – Diskretion ist bei Center-Transaktionen deshalb keine Option, sondern Voraussetzung.

Käuferseitig braucht es zudem meist eine Finanzierungszusage, die auf Objektebene und nicht nur auf der Bonität des Käufers basiert, was die Prüfungsphase zusätzlich verlängert; über unser Banken- und Gutachternetzwerk unterstützen wir bei entsprechenden Abstimmungen. Unsere durchschnittliche Vermarktungsdauer von rund 14 Wochen bei realistischer Preisstellung gilt als Orientierungswert für den Gesamtmarkt unserer Vermittlungen; bei einem mehrfach vermieteten Einkaufszentrum mit entsprechender Prüfungstiefe ist ein längerer Zeitraum die Regel, nicht die Ausnahme. Wir begleiten diesen Prozess mit einem festen Ansprechpartner, Einzelbesichtigungen statt Sammelterminen und wöchentlichem Reporting zum Stand der Vermarktung.

Persönliche Verkaufsberatung bei RIEGEL Immobilien
Kundenstimmen
Der Hausverkauf mit RIEGEL Immobilien Speyer war dank Frau Redmann ein voller Erfolg! Ihr außergewöhnliches Engagement und ihre hervorragende Organisation haben den gesamten Verkaufsprozess reibungslos gemacht.
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678 Bewertungenauf Google, ImmoScout24, Trustpilot& Co.

Wir vermarkten

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Häufige Fragen von Eigentümern

Wie wird der Wert eines Einkaufszentrums ermittelt?

Die Bewertung erfolgt nach den Verfahren der ImmoWertV, bei Einkaufszentren vor allem nach dem Ertragswertverfahren. Ausschlaggebend sind die nachhaltig erzielbaren Mieteinnahmen, die Restlaufzeiten der Mietverträge, die Bonität der Mieter, das Verhältnis von Ankermietern zu Nebenmietern sowie die Leerstandsquote. Ergänzend fließen Daten der Gutachterausschüsse, Bodenrichtwerte über BORIS und Marktdaten von Sprengnetter ein – eine persönliche Besichtigung ersetzt das nicht, da bauliche Substanz und Modernisierungsstand vor Ort beurteilt werden müssen.

Was, wenn ein Ankermieter ausgezogen ist oder der Vertrag ausläuft?

Ein auslaufender Ankermietvertrag oder bestehender Leerstand ist kein Verkaufshindernis, verändert aber die passende Käufergruppe. Klassische Bestandshalter meiden solche Objekte häufig, während Projektentwickler und auf Repositionierung spezialisierte Investoren genau darin eine Chance sehen – etwa zur Neuausrichtung des Mietermix oder zur Umnutzung von Teilflächen. Entscheidend ist, das Objekt bei dieser Käufergruppe zu platzieren.

Wer kauft ein Einkaufszentrum überhaupt?

Der Käuferkreis reicht von institutionellen Anlegern und Family Offices über Projektentwickler bis zu privaten Investoren mit größerem Kapitaleinsatz. Über unser Netzwerk sprechen wir diese Gruppen direkt an; bei größeren Objekten kommt zusätzlich der Direktankauf durch unsere zwei angeschlossenen Investorenfirmen in Betracht, die selbst als Käufer für eigenen Bestand oder Weiterentwicklung auftreten können.

Wie lange dauert der Verkauf eines Einkaufszentrums?

Unsere durchschnittliche Vermarktungsdauer liegt bei realistischer Preisstellung bei rund 14 Wochen – dieser Wert bezieht sich auf den Gesamtmarkt unserer Vermittlungen. Bei einem mehrfach vermieteten Einkaufszentrum verlängert sich die Prüfungsphase in der Regel, weil Kaufinteressenten sämtliche Mietverträge, Nebenkostenabrechnungen und Center-Management-Unterlagen prüfen und häufig eine objektbasierte Finanzierung benötigen.

Welche Unterlagen brauche ich für den Verkauf?

Neben Grundbuchauszug und Energieausweis sollten Sie sämtliche Mietverträge inklusive Nachträge, eine Aufstellung der Flächen und Mieteinnahmen je Mieteinheit, Nebenkostenabrechnungen der letzten Jahre, Unterlagen zum Center-Management sowie Informationen zu Instandhaltungsstau und technischem Zustand der Gebäude bereithalten. Fehlen einzelne Unterlagen, stellen wir sie mit Ihnen im Vorfeld der Vermarktung zusammen.

Lässt sich ein Einkaufszentrum diskret, also off-market, verkaufen?

Ja. Über unsere Datenbank mit mehr als 121.000 aktiven Suchaufträgen können wir passende institutionelle Käufer, Family Offices und Projektentwickler direkt und ohne öffentliche Vermarktung ansprechen. Das ist bei Center-Objekten häufig sogar notwendig, damit Mieter, Center-Management und Kunden vor Ort nichts von einem laufenden Verkaufsprozess erfahren.

Wir suchen laufend

Für unsere Investoren, Family Offices und Projektentwickler suchen wir laufend Einkaufszentren, Fachmarktzentren und Nahversorgungszentren – mit stabilem Mietermix ebenso wie mit Repositionierungspotenzial, in der Metropolregion Rhein-Neckar und bundesweit.

Häufig können wir passende Kaufinteressenten schon vor der öffentlichen Vermarktung ansprechen — sprechen Sie uns unverbindlich an.

Weitere Spezialisierungen

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